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Performa II - Thater und Quartier : Das HAU


In einem kreativen Workshopprozess erforschen Jugendliche zwischen 16 und 17 Jahren aus unterschiedlichen soziokulturellen Milieus das Hebbel am Ufer, eine der wichtigsten kulturellen Institutionen in der Südlichen Friedrichstadt. Dabei erarbeiten die Jugendlichen durch Recherchen und Interviews:

a) wie die Institution funktioniert und vergleichen diese mit „ihrer Institution“ (Schule, Jugendzentrum etc.),
b) wie die Institution in das Quartier eingebettet ist, bzw. in welcher Form sie sich bei ihrer Arbeit mit dem Quartier auseinander setzt oder indirekt Einfluss auf dieses nimmt
c) wie die Institution ihre Altersgruppe und soziokulturelle Identität repräsentiert.

Auf Basis eigener Recherchen erarbeiten die Jugendlichen Ideen, wie zukünftig die Zusammenarbeit der kulturellen Institutionen mit den Jugendlichen der Südlichen Friedrichstadt bzw. den Bildungseinrichtungen gestaltet werden könnte. Bei der Erarbeitung einer kreativen und multimediale Ergebnisdarstellung, z.B. in Form von kleinen Filmen, Theaterstücks, Blogs, Bildern etc., werden die Jugendlichen von eineM professionellen KünstlerInn und dem Projektbüro Kreativquartier Südliche Friedrichstadt unterstützt.

Mit dem Projekt soll es gelingen die Kooperation zwischen „dem Quartier“ und den kulturellen Institutionen zu verbessern. Das Projekt sensibilisiert alle Beteiligten für das Thema des sozialen und kulturellen Wandels im Quartiers und lädt ein, darüber nachzudenken, wie mittels ressortübergreifender Kooperationen die Zukunft des Quartiers gestaltet werden kann.

Mit dem Projekt wird die das zweite  p e r f o r m a – Projekt in der Südlichen Friedrichstadt umgesetzt und an das Projekt „p e r f o r m a - Kunst und Quartier“ angeschlossen, welches mit Mitteln des Bildungsnetzwerkes Südliche Friedrichstadt im Jahr 2010 durchgeführt wurde und 2011 verstetigt wurde. Das Projekt „p e r f o r m a - Theater und Quartier“ führt den Ansatz fort, soziale Brücken zu überwinden und Kinder und Jugendliche als aktive Gestalter ihres lokalen Umfeldes zu begreifen und zu aktivieren.

Workshop im HAU

p e r f o r m a  bringt verschiedene Sensibilitäten und Arbeitsweisen zusammen: Forscher aus Kunst, Pädagogik, kulturellen Institutionen, Künstlerkollektiven, sozialen und öffentlichen Konstellationen.

p e r f o r m a  fragt nach den Formen der Kolaboration zwischen sozialen und künstlerischen Kontexten. Das Format ist Katalisator für Ideen und Prozesse.

p e r f o r m a  lädt ein Formen, Arbeitsweisen, Bilder und Kontexte, Erzählungen und multiple Deutungsebenen zu erkunden und neue zu entwerfen.